Kurzbiografie von Stephen Donaldson

Stephan Donaldson kam am 13. Mai 1947 im US-Bundesstaat Ohio zur Welt. Seine ersten Lebensjahre verliefen recht turbulent. Durch die Missionsarbeit seiner Eltern kam er schon in frĂŒhen Jahren viel herum. Donaldson verlebte den Großteil seiner Kindheit in Indien, bis er eines Tages in die Vereinigten Staaten zurĂŒckkehrte. Mittlerweile war aus ihm ein wissbegieriger junger Mann geworden, der nun an einer Akademie fĂŒr Geistes- und Naturwissenschaften studierte.

Stephen Donaldson graduierte 1971 mit einem Magister im Fach Englisch. Er fĂŒhlte sich im akademischen Umfeld sehr wohl und entschied sich einen Doktortitel zu erlangen. Doch die Promotion gab er zugunsten der Schriftstellerei vorzeitig auf. Sein erstes international gefeiertes Werk schaffte es 1977 in den Handel. Der angesehen Buchautor, der spĂ€ter noch den Doktor der Literatur erwarb, wohnt heute in New Mexico. 

 

Alle Werke von Stephen Donaldson in richtiger Reihenfolge

Reihenfolge der Buchserie: Chroniken von Thomas Covenant

Informationen im Überblick: Autor: Stephen Donaldson, 10 Werke insgesamt, zuletzt veröffentlichtes Buch: 2013

Reihenfolge der Buchserie: Amnion Zyklus

Informationen im Überblick: Autor: Stephen Donaldson, 5 Werke insgesamt, zuletzt veröffentlichtes Buch: 1996

Zur Literatur von Stephen Donaldson

Stephen Donaldson konnte mit seinen Fantasy- und Science-Fiction-Romanen zahlreiche renommierte Preise gewinnen. Am erfolgreichsten ist die Reihe „Die erste Chronik von Thomas Covenant dem Zweifler“, die als eine der bedeutendsten Science-Fiction-Serien ĂŒberhaupt gehandelt wird. 

Zu der ungewöhnlichen Hauptfigur – ein leprakranker Antiheld – wurde Donaldson durch die Arbeit seines Vaters als Arzt in Indien inspiriert. Dieser war als Spezialist fĂŒr die Behandlung von Leprotikern tĂ€tig und beschĂ€ftigte sich auch intensiv mit den psychischen Konsequenzen der Erkrankung.

Kritiker vergleichen die BĂŒcher der Reihe hĂ€ufig mit „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien, da hier ein ebenfalls schwĂ€chlich wirkender Held durch Zufall mit einer großen Macht, dem Ring, ausgestattet wird und eine Aufgabe zu erfĂŒllen hat. Donaldson kreiert allerdings psychologisch ambivalentere Figuren. Ein zentrales Motiv ist das Ausgestoßensein aus der Gesellschaft als Kranker. 

Der Protagonist Thomas Covenant leidet an Lepra und wird deswegen ĂŒberall, wo er hinkommt, gemieden. Manchmal fĂ€llt er monatelang in einen Zustand der Besinnungslosigkeit, in dem er sich in eine Parallelwelt trĂ€umt, die stark an Mittelerde erinnert. Hier wird er aufgrund seiner Krankheit nicht anders behandelt als alle anderen auch und sein Ehering ist einer der wertvollsten SchĂ€tze. Mit einer geheimnisvollen Schreibweise und seiner lebhaften Imagination begeistert der Autor ein großes Lesepublikum auf der ganzen Welt.

 

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