Das erwartet die LeserInnen

Politisch, packend und unvorhersehbar: Die Literaturserie “Dengler Krimis” wurde von Wolfgang Schorlau erdacht und mit dem Werk “Die blaue Liste” eingeleitet. Alle BĂŒcher wurden im Kipenheuer & Witsch Verlag herausgegeben.

So startet die Reihe

Da Georg Dengler beim BKA seinen Job verloren hat, will er sich jetzt als Privatdetektiv selbststĂ€ndig machen. Gleich bei seinem ersten Auftrag scheint er fĂŒr wenig Aufwand gut entlohnt zu werden. Sein Client hat ihm am Telefon mitgeteilt, dass es um “seine Freundin” ginge. Ihr Vater fiel vor vielen Jahren einem Flugzeugabsturz zum Opfer. Seltsam an der ganzen Sache war, dass dieser seine Tochter kurz vorher noch kontaktiert hatte und sagte, dass er seinen Flieger nicht mehr bekommen habe.

Auf Wunsch des Anrufers soll Dengler nun etwas Recherche betreiben, damit sich seine Partnerin nicht mehr so viele Sorgen macht. Das angebliche Flugzeugopfer hatte damals in der Treuhandanstalt gearbeitet und die “Blaue Liste” geschrieben. Eine Liste, die die Wiedervereinigung Deutschlands in eine ganz neue Richtung lenkte


 

Die BĂŒcher der Serie Dengler Krimis in korrekter Reihenfolge

Informationen zur Buchreihe zusammengefasst: Schriftsteller: Wolfgang Schorlau, 10 Werke insgesamt, zuletzt erschienen: 2020

Zum Autor der Reihe

Wie bereits angesprochen, stammt die Literaturserie aus dem Stift von Wolfgang Schorlau. Ruhm und Anerkennung als Buchautor erntete Schorlau als Urheber zahlreicher Politromane. Seine Werke wurden mehr mehrfach ausgezeichnet und verfilmt.

Schorlau erblickte am 1951 in Idar-Oberstein das Licht der Welt. Sein Vater, damals ein Angestellter bei der Bahn, verstarb frĂŒh, sodass er alleine von seiner Mutter großzogen wurden. SpĂ€ter gab diese ihren 11-jĂ€hrigen Sohn in ein Feiburger Waisenheim. Seine nicht immer einfachen Kindheitsjahre verarbeitete der heutige Autor spĂ€ter in dem Buch “Rebellen”.

Nach der Schulzeit entschied sich Schorlau fĂŒr eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann. Im Zuge der Studentenbewegungen 1960er wurde er stark politisiert, was ihm beinahe auch seine Ausbildung gekostet hĂ€tte. In spĂ€teren Lebensjahren zog es ihn nach Westberlin, wo er auf dem zweiten Bildungsweg seine Hochschulreife erlangte und ein Studium der Soziologie aufnahm. Die theoretischen Inhalten ĂŒber Marx und Engels konnte ihn jedoch nicht wirklich begeistern, sodass er seine akademische Ausbildung bald wieder aufgab. Stattdessen fasste er in der EDV-Branche Fuß und rief eine eigene Softwarefirma ins Leben.  

Obgleich Schorlau schon Mitte der 1990er Jahre ein erstes Sachbuch auf den Markt brachte, wurde er erst einige Jahre spĂ€ter mit seinen Dengler-Krimis berĂŒhmt. Der erste Band, “Die blaue Liste”, erschien 2003. Zwei Jahre zuvor hatte Schorlaus seinen eigentlichen Beruf an den Nagel gehĂ€ngt, um sich ganz der Literatur zu widmen.

 

Das erwartet LeserInnen im letzten Band „Kreuzberg Blues“

Georg Denglers Lebens lĂ€uft gerade wie am SchnĂŒrchen. In Stuttgart fĂŒhlt er sich pudelwohl und auch die Beziehung mit Olga steht unter einem guten Stern. Auch wenn die Fallzahlen der mit Covid-19 erkrankten Menschen weiter steigen, geht er auf ihren Wunsch ein und stellt Nachforschungen in Berlin an. Dort soll ein mĂ€chtiger ImmobilienhĂ€ndler seine Mieter mit unerlaubten Mitteln aus den Wohnungen graulen. Doch schon bald wird Dengler klar, dass viel mehr hinter dem Ganzen steckt…

 

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