Biografie von H. P. Lovecraft

Viele Menschen lieben sie. BĂŒcher, die Nervenkitzel versprechen und dem Leser nachts den Schlaf rauben. Eine Vielzahl an großartigen Werken, die Horror und Grusel garantieren, hat der amerikanische Autor H.P. Lovecraft geschrieben. Seine international gefeierten Geschichten wurden erst nach seinem Tod bekannt.

Lovecraft wurde im Jahr 1890 auf Rhode Island geboren und musste kurz nach seinem dritten Geburtstag miterleben, wie sein Vater ĂŒber lĂ€ngere Zeit in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde. Auch seine Mutter musste aufgrund von Depressionen zeitweise in einer Anstalt leben.

Die traurigen UmstĂ€nde in seiner Kindheit konnten Lovecraft jedoch niemals von seiner großen Leidenschaft abhalten. Von Kindesbeinen an war er ein begeisterter Leser, vor allem Horrorromane standen ganz oben auf der Liste seiner Lieblingsliteratur. Seine ersten eigenen ErzĂ€hlungen brachte er kurz nach seiner Schulzeit zu Papier. In spĂ€teren Jahren schrieb er vor allem Horrorromane.

Leider konnte sich der Autor mit dem erzĂ€hlenden Schreiben seinerzeit nie ĂŒber Wasser halten. Um ĂŒberhaupt ein Dach ĂŒber dem Kopf zu haben, war er gezwungen, bei seiner Tante zu wohnen und verschiedene NebentĂ€tigkeiten auszuĂŒben.

Lovecraft verstarb im Jahr 1937 aufgrund einer Krebserkrankung. Bis zu seinem letzten Tag schrieb er ĂŒber seine Schmerzen und den Verlauf seiner Krankheit in einem Tagebuch.

Zu den BĂŒchern von H. P. Lovecraft

H. P. Lovecraft gilt mit seinem außergewöhnlichen Schreibstil als Vorbild fĂŒr Autoren wie Stephen King oder Dean Koontz. FĂŒr seine Geschichten prĂ€gte er den Begriff des „Cosmicism“, eine literarische Philosophie, die die Theorie aufstellt, dass das menschliche Leben eine unbedeutende Kraft im Universum darstellt. Außerdem droht den Menschen aus der Vergangenheit oder dem All Ungemach. Aus diesen beiden Dimensionen dringen kosmische KrĂ€fte in das sonst beschauliche Leben seiner fiktiven Figuren. So treten Gottheiten aus weit entfernten Galaxien in Erscheinung, die den Menschen weit ĂŒberlegen sind. Das pessimistische Weltbild Lovecrafts zeigt sich in vielen seiner Geschichten wie etwa „Der Alchemist“ oder „Dagon“. 

Die Horror-BĂŒcher sind hĂ€ufig aus der ersten Person – aus der Sicht des Protagonisten – erzĂ€hlt. Der hat dem ĂŒber ihn herfallenden Grauen meist nichts entgegenzusetzen. Am Ende wird der Ich-ErzĂ€hler hĂ€ufig wahnsinnig, getötet oder begeht aus seiner aussichtslosen Lage heraus Selbstmord. Angesiedelt sind die ErzĂ€hlungen in der Heimat des Autors in Neuengland, in einigen FĂ€llen aber auch in abgelegenen Orten der Welt wie zum Beispiel in der Antarktis.

Die Themen der Geschichten – besonders in den weniger kosmisch orientierten Werken des Autors – sind hĂ€ufig Degeneration und Inzucht, u.a. in „Die lauernde Furcht“ oder „Die Ratten im GemĂ€uer“. In „Die lauernde Furcht“ werden einige HinterwĂ€ldler immer wieder von degenerierten Ungeheuern heimgesucht. 

Neu erschienen

Cthulhus Ruf (2020)
Das erzÀhlerische Gesamtwerk (2020)

Beliebte BĂŒcher

Berge des Wahnsinns (2015)
Schatten ĂŒber Innsmouth (1990)
Der Fall Charles Dexter Ward (2016)
Das Ding auf der Schwelle (1976)

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Alle BĂŒcher von H. P. Lovecraft in richtiger Reihenfolge

Chronik des Cthulhu Mythos – alle BĂŒcher in richtiger Reihenfolge >>

Informationen zur Reihe im Überblick: Autor: H. P. Lovecraft, 2 BĂŒcher insgesamt, zuletzt veröffentlichtes Buch: 1972

Bibliothek des Schreckens – alle BĂŒcher in richtiger Reihenfolge >>

Informationen zur Reihe im Überblick: Autor: H. P. Lovecraft, 9 BĂŒcher insgesamt, zuletzt veröffentlichtes Buch:

Verwendete Quellen

 

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