Die Bücher von John le Carré in chronologischer Reihenfolge

Biografie von John le Carré

John le Carré konnte kurz vor seinem Tod im Winter 2020 auf ein aufregendes Leben zurückblicken. Der Brite kam Anfang der 30er Jahre zur Welt und musste schon in frühen Lebensjahren mit einer herben Enttäuschung klarkommen. Seine Mutter verließ die Familie, als er fünf Jahre alt war. Carré selbst äußerte sich über seine Kindheit einmal mit den Worten “Ich hatte eine sehr komplizierte und unordentliche Kindheit. Eine reiche auch”. Trotz dieser Schwierigkeiten ließ er sich nie von seinen Zielen abbringen. 

Auf eigene Faust verließ er als junger Mann seine englische Heimat, um an der Universität Bern Germanistik und Neue Sprachen zu studieren. Im Anschluss an seine akademischen Lehrjahren führte sein Weg zu einem österreichischen Nachrichtendienst. 1952 kehrte er in seine Heimat zurück. Hier begann er ein weiteres Studium an der Oxford Universität, das er Mitte der 1950er mit einer besonderen Ehrung abschloss. Der Abschluss gab ihm schließlich die Möglichkeit, eine Karriere beim MI5 und MI6 einzuschlagen. 

1964 traf Carré die Entscheidung, seine Tätigkeit bei den Geheimdiensten auf Eis zu legen und sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Dazu nachfolgend mehr. 

 

Alle Werke von John le Carré in richtiger Reihenfolge

George Smiley – alle Romane in richtiger Reihenfolge

Informationen zur Buchreihe zusammengefasst: Schriftsteller: John le Carré, 9 Bücher insgesamt, zuletzt erschienen: 2017

Andere Werke von John le Carré in Reihenfolge sortiert:

Zur Literatur von John le Carré

John le Carre schreibt spannungsgeladene Spionageromanen. Darin verarbeitet er seine Erfahrungen aus seiner Zeit beim MI5 und MI6. Alle seine Bücher, in deren Mittelpunkt der Geheimagent George Smiley steht, wurden zu weltweiten Bestsellern.

In den zwischen 1960 und 1980 erschienen Romanen um George Smiley ist der Kalte Krieg ein zentrales Thema. Dabei verzichtet der Autor auf ein Schwarz-Weiß-Schema, indem der Westen auch die Kriegsmethoden des Ostens anwendet. Außerdem zeichnen sich die Geschichten durch psychologisch tiefgehende Beschreibungen der Figuren aus, für die der Autor intensive Recherchearbeiten betrieb.  

Im ersten Band „Schatten von gestern“ geht George Smiley einem Hinweis nach, bei dem ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes belastet wird, Mitglied der Kommunistischen Partei zu sein. Nach dem Verhör begeht der Beamte schließlich Selbstmord. Doch Smiley hat an einem Suizid erhebliche Zweifel und stellt Nachforschungen an. Ein spannender Spionagethriller nimmt seinen Lauf.   

Zu Beginn der Reihe ist George Smiley noch ein rangniedriger Abwehragent. Erst im Verlauf der Reihe entwickelt er sich zu einem genialen Spion. Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Agenten erstreckt sich sein Können nur auf seine Arbeit. Privat scheint er völlig unfähig, Beziehungen zu führen.   

In den späteren Bänden beschäftigt sich der Autor neben dem Ost-West-Konflikt auch mit den militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und den Machenschaften der Pharmakonzerne.  John le Carre hat im Laufe seiner Karriere über 60 Millionen Bücher verkauft. Einige seiner Werke wurden erfolgreich für die Leinwände adaptiert. 

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